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Flaggen Deutschlands und Israels

Geschichte der Projektpartnerschaft

1987 hatten Pfarrer Werner Köhl und Religionslehrer Dr. Hagen Bastian die Idee, einen Jugendaustausch mit Israel zu initiieren. Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Monheim unterstützte den Plan und übernahm die Trägerschaft für das Projekt. Wolfgang Wende, der damalige Geschäftsführer der Ev. Jugendkammern Rheinland und Westfalen, stellte einen Kontakt zu einer Gemeinde im Norden Israel her: Tirat Carmel.
Köhl und Bastian machten sich auf den Weg nach Israel und konnten den damaligen Bürgermeister Reuven Biener für eine Zusammenarbeit gewinnen.
Ostern 1987 reiste erstmals eine 18-köpfige Jugenddelegation der Ev. Kirchengemeinde Monheim ins Heilige Land. Köhl und Bastian leiteten die Fahrt.
Dies war die Geburtsstunde der Kooperation zwischen der Ev. Kirchengemeinde Monheim und dem Otto-Hahn-Gymnasium. Das Otto-Hahn-Gymnasium als einziges Gymnasium am Ort war der „natürliche“ Kooperationspartner für die Kirchengemeinde. Die Teilnahme steht freilich allen jugendlichen Gemeindegliedern offen.

Kontakt

Dr. Hagen Bastian
Arbeitskreis "Partnerschaft mit Israel e.V."
HBastian@ohg.monheim.de

Thomas Beenen
Arbeitskreis "Partnerschaft mit Israel e.V."
ak.israel@thomasbeenen.de

Kontakt

Kinder- & Jugendbüro

Friedenauer Str. 17.II

40789 Monheim am Rhein

Tel. Peter Rischard (02173) 275 76 17
Tel. Petra Schütz   (02173) 275 76 16

E-Mail: jugendbuero@ekmonheim.de

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Evangelische Kirchengemeinde Monheim

Israel 2012

Auch in diesem Jahr finden Begegnungen in Monheim und Tirat Carmel statt. Weitere Informationen

Aus dem Jahr 2011 liegt ein lesenswerter Bericht vor, den wir gerne im PDF-Format zur Verfügung stellen.

 

Die Projektpartnerschaft

Besuch bei Tuviah Friedman, Leiter des Holocaust-Dokumentationszentrums in Haifa.
Tuviah Friedman

als „Erfolgsgeschichte“ - Planung, Durchführung und Evaluation

„Never again“ - Inhaltliche Schwerpunkte sind die Auseinandersetzung mit dem Holocaust, auch unter Berücksichtigung der Frage nach dem Sinn einer Beschäftigung mit der Shoah viele Jahrzehnte nach Kriegsende. So werden in Israel die Holocaust-Gedenkstätten Yad Vashem und Lochamei Hagetaot besucht. Es finden vor Ort Tagesseminare mit Zeitzeugengesprächen statt.  Shlomo Wolkowitz, der 1944, unter Leichen versteckt, Erschießungskommandos überlebte oder mit Tuviah Friedman, einem der wenigen noch lebenden Nazi-Jäger auf der Erde, sprachen beispielsweise mit den Jugendlichen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erörterung der aktuellen Situation des israelisch-palästinensischen Konflikts. Hierbei achten wir darauf, dass die jungen Leute auch die palästinensischen Position kennen lernen.
In Jerusalem stehen Begegnungen mit der Evangelisch-lutherischen Gemeinde zu Jerusalem auf dem Programm. Besonders eindrücklich sind Gespräche auf dem Ölberg in der Auguste-Victoria- Kirche mit den dort jeweils tätigen evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrern.

Bei Ulrich Sahm, n-tv Journalist in Jerusalem.
Bei Ulrich Sahm, n-tv Journalist in Jerusalem.

Begegnung braucht Zeit

Die Planung der Begegnungen beginnt schon ein Jahr vor der Fahrt. Es finden  monatliche Vorbereitungsabende statt. Alle Teilnehmenden übernehmen Referate. Der Gegenbesuch des israelischen Partners in Monheim am Rhein wird intensiv vorbereitet. Auch hierbei hat die Auseinandersetzung mit der Shoah einen hohen Stellenwert (z.B. Seminar vor Ort: Besuch der nationalen Gedenkstätte Breendonk/Belgien). Des Weiteren geht es um ein gemeinsames Kennen Lernen der jeweils anderen Festkultur, so etwa eine gemeinsame Sabbatfeier mit Meditationen und historischen und aktuellen Erläuterungen.

Die großen Begegnungsabende der deutschen und der israelischen Jugendlichen finden in den Räumen der Evangelischen Kirchengemeinde Monheim statt, so dass auch nach außen die Kooperation der beiden Partner demonstriert wird. Im Jugendausschuss der Evangelischen Kirchengemeinde Monheim, der federführend die Begegnungen begleitet, findet jeweils eine Evaluation der Maßnahmen statt.

Hand in Hand

Kirchengemeinde und Schule „Hand in Hand“ – schon seit mehr als zwei Jahrzehnten funktioniert diese Kooperation! Mehr als 500 junge Menschen aus beiden Ländern haben mittlerweile an dem Begegnungsprogramm teilgenommen.
Das Otto-Hahn-Gymnasium hat darüber hinaus schon zweimal in eigener Regie an dem größten deutschen Geschichtswettbewerb „Europeans for Peace“ teilgenommen und wurde dabei jeweils mit einem ersten Preis ausgezeichnet (2006 und 2008).

  • Tuviah Friedman in Monheim
  • Zipora Feilovich, Überlebende des KZ-Auschwitz
  • Besuch eines Museums